Adipositas im neurowissenschaftlichen Licht
eBook - ePub

Adipositas im neurowissenschaftlichen Licht

Chancen für erfolgreiche Therapien in der Gewichtsreduktion

  1. 92 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

Adipositas im neurowissenschaftlichen Licht

Chancen für erfolgreiche Therapien in der Gewichtsreduktion

Über dieses Buch

Dieses Buch nützt allen Menschen, die nach optimaler Gesundheit streben frei von körperlichen Einschränkungen, froh und glücklich. Ursprünglich mit dem Focus auf Adipositas geschrieben, ist die Erkenntnis unumgänglich, dass natürliche, qualitativ hochwertige Nahrung, moderate Bewegung und die Beschäftigung mit sich selbst die Schlüssel für erfolgreiche Prävention zahlreicher Zivilisationserkrankungen, so auch Adipositas und neurodegenerativer Erkrankungen (Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer) sind und auch in der Therapie die größten Erfolgsaussichten bieten. In diesem Buch steht das Gehirn, als Regulator der Energieaufnahme und des Energieverbrauchs, im Mittelpunkt. Die Auswertungen wissenschaftlicher Studien vertiefen das Verständnis für die Ursachen von Adipositas und ermöglichen einen kritischen Blick auf bisher angewandte Adipositastherapien. Die Erforschung des Mikrobioms und der Interaktion zwischen Darm und Gehirn liefert täglich neue Erkenntnisse und schürt Hoffnungen, über Stuhltransplantationen und die Verabreichung von Probiotika und Präbiotika der Epidemie des 21. Jahrhunderts erfolgreich entgegenwirken zu können. Ein Exkurs in die Genetik bietet die Erkenntnis, dass Gene, so auch das Fettsucht-Gen, an- bzw. ausgeschaltet werden können und auch epigenetische Prägungen nicht starr sind. Es werden Einflüsse emotionaler Faktoren, wie zum Beispiel Stress, sowie die Auswirkungen von Schlafmangel auf neuronaler Ebene beleuchtet und mit Adipositas in Verbindung gebracht.Das Buch erklärt den Unterschied von braunem und weißem Fettgewebe. Es beschäftigt sich mit der Wirkungsweise des Botenstoffes Dopamin im Gehirn, erläutert Begriffe wie Bliss-Point, Insulinresistenz, metabolisches Syndrom und Dysbiosis bei Adipositas.Die Wirksamkeit von Maßnahmen, die das Verhalten adipöser Menschen beeinflussen sollen, werden als fraglich erkannt und alternative Lösungsansätze formuliert.

Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
  • Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
  • Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Beide Abopläne sind mit monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Abrechnungszyklen verfügbar.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu Adipositas im neurowissenschaftlichen Licht von Ulrike Dörge im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Bildung & Erwachsenenbildung. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

Information

1 Einleitung
1.1 Adipositas als Epidemie des 21. Jahrhunderts
Am 11. Oktober begehen Menschen auf verschiedenen Kontinenten den Welt-Adipositas-Tag und erteilen damit einem Problem Aufmerksamkeit, welches sich zu epidemischen Ausmaßen entwickelt hat. 2,8 Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an den Folgen von Übergewicht und Fettsucht.1
Laut Weltgesundheitsorganisation ist Adipositas als eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfetts definiert. Sie gilt als chronische Krankheit, welche mit eingeschränkter Lebensqualität und hohem Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko einhergeht und eine langfristige Betreuung erfordert. Als Maßstab für Adipositas ist ein Body-Mass-Index ab 30 kg/m² festgelegt, der sich aus dem Quotienten aus dem Körpergewicht und dem Quadrat der Körpergröße ermittelt.
In den letzten 40 Jahren hat sich die Anzahl der adipösen Kinder und Jugendlichen in der Welt im Alter von 5-19 Jahren verzehnfacht. Aktuell stagnieren die Zahlen bei den adipösen Kindern in den hochentwickelten Industrienationen auf hohem Niveau, während sie in weniger entwickelten Ländern weiter deutlich ansteigen.2
In der europäischen Region der Weltgesundheitsorganisation, so lauten aktuelle Schätzungen, sind 23% der Frauen und 20% der Männer adipös.3 Im November 2006 organisierte das WHO Regionalbüro für Europa eine Ministerkonferenz in Istanbul. Alle Mitgliedsstaaten nahmen die Europäische Charta zur Bekämpfung der Adipositas an. Mit diesen Leitprinzipien und klar umrissenen Handlungsfeldern meinte man die Voraussetzungen geschaffen zu haben, die Ausbreitung der Epidemie, besonders bei Kindern, innerhalb von 10 Jahren einzudämmen.4
Im Jahr 2017 stellte man auf dem Europäischen Kongress zum Thema Adipositas fest, dass die Anstrengungen, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen in den Ländern Südeuropas und des Mittelmeerraumes und im Osten der Europäischen Union, nicht wirksam werden. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus niedrigeren sozioökonomischen Schichten. Es wird prognostiziert, dass vier von fünf Jugendlichen auch im Erwachsenenalter übergewichtig sein werden und sich somit Armut und Krankheit von Generation zu Generation fortsetzen.5
Im 13. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung heißt es: „Übergewicht und damit verbundene gesundheitliche Folgen und Komplikationen, stellt von der Schwangerschaft, über das Klein- und Schulkindalter, das Jugend- und Erwachsenenalter und bis ins hohe Alter ein zentrales gesellschaftliches und für die Gesundheit bedeutendes Problem dar.“6 Weiter steht geschrieben: „Die vorliegende umfassende Analyse zeigt trotz der unbefriedigenden Datenlage sehr deutlich, dass dringend Handlungsbedarf zur Überwindung der Adipositasepidemie besteht.“7
1.2 Lebensstil in modernen Industrienationen
Das Leben in der modernen zivilisierten Welt ist geprägt von einem ständigen Nahrungsmittelüberfluss. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel mit hohem Fett- und Zuckeranteil sind stets verfügbar und bezahlbar, während natürliche, unverarbeitete Nahrung teuer ist. Hoher Leistungsdruck und chronischer Stress gehören für viele Menschen zum Alltag. Die Nahrungsaufnahme erfolgt unterwegs und unter Zeitdruck und nicht selten, um den Stress zu kompensieren.
Körperliche Bewegung ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Fortschrittliche Fahrzeugtechnik, Rolltreppen und Aufzüge führen dazu, dass sich manche Menschen nur wenige hundert Meter am Tag bewegen. Körperlich schwere Arbeit wird den Menschen durch den Einsatz von Maschinen und Automaten kaum noch abverlangt. Der moderne Mensch in der industrialisierten Gesellschaft hat sich zum Jäger und Sammler in Supermarktregalen entwickelt. Neben der ungesunden Ernährung und dem Bewegungsmangel sind viel zu seltene Aufenthalte im Freien und der Konsum künstlicher Getränke kennzeichnend für den Lebensstil.
Hinzu kommt die soziale Ungleichheit, welche sich in einer weit geöffneten Schere zwischen armen und reichen Menschen darstellt. Der technische Fortschritt hat Kommunikationssysteme geschaffen, die ständige Verfügbarkeit von den Teilnehmern abverlangt und das persönliche Aufeinandertreffen und Erleben in menschlicher Gemeinschaft überflüssig macht. Persönliche Werte zu leben und mit den Vorgaben gesellschaftlicher Strukturen zu vereinbaren, überfordert viele Menschen. Im Gegensatz dazu sind Menschen in modernen Gesellschaften unterfordert, wenn sie keinen Arbeitsplatz haben und ihnen damit der Lebenssinn fehlt.8
1.3 Problematik für die Gesundheit des Einzelnen, für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem
Die unter 1.2 beschriebenen Lebensstilfaktoren und die damit einhergehenden Defizite betreffen, von Faktor zu Faktor variierend, 70 bis 90 Prozent der Bevölkerung in den Industrienationen. Etwa die Hälfte der Defizite wirken sich auf den gesamten Organismus aus, die andere Hälfte im Speziellen auf das Gehirn und die Psyche.
Abb. 1: Adipositas erhöht das Risiko von chronischen Krankheiten
Die moderne Gehirnforschung lehrt direkte Zusammenhänge zwischen einem gesunden Körper und einem gesunden Geist in beide Richtungen. Schon ein einzelner Faktor erhöht das Risiko, eine chronische Krankheit zu entwickeln. Treten mehrere Faktoren gleichzeitig auf, multipliziert sich das Risiko.9 Fettleibige Menschen tragen ein erhöhtes Risiko, an Diabetes oder Krebs zu erkranken, Schlaganfälle zu erleiden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.10 Auch Erkrankungen des Gehirns, wie Depressionen, Alzheimer und Parkinson werden mit Adipositas, insbesondere mit dem Konsum von ungesunden Fetten, in Verbindung gebracht.11
Stigmatisierung und Diskriminierung durch die Gesellschaft gehören zum Alltag und treffen adipöse Menschen tief in ihrer Psyche. Das Selbstwertgefühl dieser Menschen kann folgenschwer geschädigt werden und in völlige Selbstaufgabe gipfeln. Mobbing als Folge von Vorurteilen wiegt besonders für Kinder und Jugendliche schwer und kann dazu führen, dass junge Menschen durch eigenes Wirken ihr Leben beenden.
Mit Vorurteilen behaftete Lehrer behindern adipöse Kinder in ihrer Bildung, indem sie geringere Erwartungshaltungen an diese haben. Erfolgsaussichten im späteren Leben sind dadurch eingeschränkt, was sich auf gesellschaftlicher und gesundheitlicher Ebene fortsetzen kann.12 Neben den Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung stellt der gesundheitsökonomische Aspekt die Länder weltweit vor eine immense Aufgabe. In Deutschland belief sich die Summe der direkten mit Adipositas in Verbindung stehenden Kosten, die mit den Krankenkassen abgerechnet wurden, wie Rehabilitations-, Pflege- und Unfallkosten und das Krankengeld, im Jahr 2015 auf 23,39 Milliarden Euro.
Die indirekten auf Adipositas zurückzuführenden Kosten, zu welchen die Arbeits- bzw. Produktivitätsausfälle, die Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit und vorzeitiges Versterben zählen, summierten sich auf 33,65 Milliarden Euro.13
1.4 Zielstellung der Arbeit und Hypothese
In den folgenden Kapiteln sollen nun die Fragen geklärt werden: Warum entartet das Ernährungsverhalten bei so vielen Menschen? Warum verebbt der natürliche Bewegungsdrang? Welchen Einfluss hat die Genetik auf die Entwicklung von Fettleibigkeit? Und: gibt es einen genetischen Schalter, der eine Erklärung für das Übergewicht liefert? Die Betrachtung der Interaktion von Darm und Gehirn, erst seit jüngster Zeit im Focus der Wissenschaftler in der westlichen Welt, ist ein zentrales Anliegen dieser Arbeit. Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen Adipositas und einer gestörten Kommunikation zwischen Darm und Gehirn.
Für die Annahme, dass, neben der Ernährung und der Bewegung, vor allem Funktionen des Gehirns und der Psyche eine entscheidende Rolle bei der Gewichtsreduktion spielen, sollen aktuelle neurowissenschaftliche Studien ausgewertet werden. Aktuelle Gewichtsreduktionsprogramme gilt es hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit zu hinterfragen und Ideen für gehirngerechte und nachhaltig wirksame Therapien zur Gewichtsreduktion zu entwickeln. Mit der Hervorhebung des Präventionsgedankens als bedeutsamem Faktor für die Gesundheit, mit Schlussfolgerungen aus dem zuvor zusammengetragenen Wissen und mit einem Blick in die Zukunft wird die Arbeit ihren Abschluss finden.
2 Regulationsmechanismen bei der Nahrungsaufnahme
Das zentrale Nervensystem, bestehend aus Rückenmark, Hirnstamm, Kleinhirn und Großhirn, bildet eine Einheit von Funktionssystemen.14 Für diese Arbeit relevant ist seine Funktion als Regulator der Energieaufnahme und des Energieverbrauchs, wobei das Rückenmark und das Kleinhirn „… vornehmlich (sekundär-)motorische oder Koordinations-, Umschalt- und Durchleitungsfunktionen haben“15.
2.1 Regulation hormoneller Funktionen im Zwischenhirn
Jede Zelle unseres Körpers benötigt zur Energiegewinnung Glucose, auch benannt als Trauben- oder Blutzucker. Glucose wird im Verdauungstrakt aus Kohlenhydraten verstoffwechselt, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Über die Darmwand gelangt sie in das Blut. Dort setzt die Wirkung des in der Bauchspeicheldrüse produzierten Hormons Insulin ein, welches die Körperzellen für den Blutzucker aufschließt. Dieser Botenstoff bewirkt auch, dass zuerst in der Leber und dann in der Muskulatur überschüssige Glucose gespeichert wird.
Sind diese Speicher voll, wird sie zu Fett umgewandelt und in den entsprechenden Fettzellen eingelagert. Insulin ist somit ein anaboles (aufbauendes) Hormon. Sobald sich Insulin im Blutkreislauf befindet, ruht die Fettverbrennung und der Körper baut Fettzellen und damit Gewicht auf. Besonders kurzkettige, leicht verdauliche Kohlenhydrate, auch als Einfachzucker bezeichnet, bewirken einen starken Blutzuckeranstieg und fordern noch mehr Insulin, um den Blutzuckerspiegel in den Normbereich zu bringen. Die Bauchspeicheldrüse erbringt Höchstleistungen und flutet das System mit Insulin. Wiederholt sich dieses Überangebot an Einfachzucker häufig, reagieren die Zellen nicht mehr auf das Insulin. Es kommt zur Insulinresistenz. Die Energie gelangt nun nicht mehr in die Zellen, wo sie gebraucht wird.
Betroffene Menschen empfinden Müdigkeit und Abgeschlagenheit, sind in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt und gefährdet, Diabetes und Übergewicht zu entwickeln. Insulinresistenz kann außerdem mit zu hohen Blutfettwerten einhergehen und das Risiko für Bluthochdruck erhöhen.16
Das Gehirn ist nicht in der Lage, Energie zu speichern, und ist daher abhängig von regelmäßiger Energiezufuhr. Täglich verbraucht es 12 – 20 % des gesamten Grundumsatzes an Kalorien.17 Kein anderes Organ verstoffwechselt so viel Zucker wie das Gehirn. Bei der Aufnahme in das Gehirn wirken Insulin und Leptin als Regulatoren, wobei Letzteres als Stoffwechselhormon Einfluss auf das Sättigungsgefühl hat.
War man früher der Annahme, dass nur Nervenzellen auf diese Regulatoren reagieren, so hat die Forschung nachgewiesen, dass Astrozyten, auch „Stützzellen“ genannt, eine wesentliche Funktion beim Transport des Zuckers ins Gehirn haben. Astrozyten, die am häufigsten im Gehirn vorkommenden und die Blut-Hirn-Schranke bildenden Zellen, bestimmen, welche ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Titelseite
  2. Autor
  3. Vorwort
  4. Danksagung
  5. Inhaltsverzeichnis
  6. 1 Einleitung
  7. 1.2 Lebensstil in modernen Industrienationen
  8. 1.3 Problematik für die Gesundheit des Einzelnen, für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem
  9. 1.4 Zielstellung der Arbeit und Hypothese
  10. 2 Regulationsmechanismen bei der Nahrungsaufnahme
  11. 2.1 Regulation hormoneller Funktionen im Zwischenhirn
  12. 2.2 Das limbische System – Nahrungsaufnahme und Belohnung
  13. 2.3 Interaktion von Darm und Gehirn
  14. 2.3.2 Das enterische Nervensystem
  15. 2.3.3 Das Mikrobiom und seine Bedeutung für Adipositas
  16. 2.3.3.1 Einfluss der Art und Weise der Geburt auf das Mikrobiom
  17. 2.3.3.2 Mikrobiom und Ernährung
  18. 2.3.3.3 Stuhltransplantation
  19. 2.4 Neurobiologische Regulation bei Adipositas
  20. 2.4.1 Stress
  21. 2.4.2 Depressionen
  22. 2.4.3 Die moderne erweiterte Theorie der Emotionen
  23. 2.4.4 Psychobiotika
  24. 2.4.5 Schlafmangel
  25. 2.5 Braunes und weißes Fettgewebe
  26. 3 Genetik und Epigenetik
  27. 3.2 Epigenetischer Schalter
  28. 4 Therapien in der Gewichtsreduktion
  29. 4.1.1 Ernährungsumstellung
  30. 4.1.2 Aktive Bewegung
  31. 4.1.3 Verhaltensänderung
  32. 4.2 Medikamentöse Therapien
  33. 4.3 Formuladiät
  34. 4.4 Chirurgische Eingriffe
  35. 5 Diskussion
  36. 5.2 Darmbakterien im Focus der Wissenschaft
  37. 5.3 Erbgut
  38. 5.4 Gesunder Weg zum Wohlfühlgewicht
  39. 6 Zusammenfassung und Ausblick
  40. 7 Literaturverzeichnis
  41. 8 Fußnotenverzeichnis