
Experimentierfeld Schreibschule
Texte aus dem Literaturinstitut der DDR "Johannes R. Becher" 1955-1993
- 378 Seiten
- German
- PDF
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Experimentierfeld Schreibschule
Texte aus dem Literaturinstitut der DDR "Johannes R. Becher" 1955-1993
Über dieses Buch
Die Anthologie präsentiert erstmals literarische Abschlussarbeiten der Autoren des DDR-Literaturinstituts "Johannes R. Becher" von 1955 bis 1993.Von 1955 bis zu seiner Abwicklung 1993 war das Literaturinstitut "Johannes R. Becher" in Leipzig die singuläre Institution der Autorenausbildung im gesamten deutschsprachigen Raum. Aus der DDR-Institution gingen zahlreiche namhafte Autoren hervor, u. a. Erich Loest, Ulrich Plenzdorf, Sarah Kirsch, Barbara Köhler und Ronald M. Schernikau. Das Becher-Institut stellte nicht nur ein Spezifikum der DDR-Literaturgeschichte dar: Es war der in der jüngsten Literaturgeschichte beispiellose Modellversuch der Etablierung eines formalisierten Künstlertums, das sich unter Ablehnung genieästhetischer Traditionen an einer sozialistisch geprägten Regelpoetik orientierte. Das Becher-Institut kann als geschichtliche Vorgängerin heutiger Literaturinstitute begriffen werden. In der Anthologie werden erstmals literarische Abschlussarbeiten von dreißig Institutsabsolventen präsentiert. Diese historischen Dokumente zeugen von der Dynamik des "Experimentierfelds Schreibschule" - etwa bei der Erprobung neuer Schreibweisen, in der Auseinandersetzung mit literarischen Traditionen oder im andauernden Konflikt zwischen künstlerischer Autonomie und restriktiven Zensurbestrebungen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Inhalt
- Vorwort
- »Der Marxismus beschäftigt nur unsere Hirne« – Die 1950er-Jahre
- »Jetzt kann man sich Zeit auch für die Liebe nehmen« – Die 1960er-Jahre
- »Man muss bescheiden sein« – Die 1970er-Jahre
- »Ich bin, was ich in meiner Sprache bin« – Die 1980er-Jahre
- »Plattenbauten in Ostdeutschland haben tausend Zimmer« – Die 1990er-Jahre
- »die götter fahren auf dem förderband immer im kreis«. Abschlussarbeiten aus dem Literaturinstitut der DDR ›Johannes R. Becher zwischen regelpoetischer Normierung und künstlerischem Eigensinn
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