
Kulturtranfer in Alejo Carpentiers frühem Roman "El reino de este mundo"
Über die reziproken Dynamiken während transkultureller Phasen
- 19 Seiten
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Kulturtranfer in Alejo Carpentiers frühem Roman "El reino de este mundo"
Über die reziproken Dynamiken während transkultureller Phasen
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 2, 0 (11 Punkte), Justus-Liebig-Universität Gießen (Romanistik), Veranstaltung: Carpentiers frühe Romane, Sprache: Deutsch, Abstract: Ordnet man die heutige Zeit nach Grundcharakteristika epochal ein, so muss man diese als Zeit der unaufhaltsamen Globalisierungsprozesse charakterisieren, in der Entfernungen nicht mehr zu existieren scheinen. Geografische Grenzen sind längst überholt. In den sogenannten imperialen Zentren entstehen Gesellschaften der Multikulturalität. Während Philanthropen einen humanen Fortschritt in dieser Entwicklung erkennen, assoziiert eine andere Gruppe von Menschen diese kulturelle Disparität mit dem Aussterben des nationalen Kulturerbes, weshalb ihrerseits eine Agenda der Abschreckung verfolgt wird. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Gedanke der Globalisierung zwar aufgegriffen, jedoch werden hierfür andere lokale als auch temporale Koordinaten verwendet: Es wird im Zentrum dieser diskursiven Ausarbeitung um den karibischen Raum gehen, genauer gesagt um Haiti, da dieser Ort in vormoderner Zeit ebenfalls Schauplatz unzähliger Menschenbewegungen war, aus der Kulturtransfers auf unterschiedlichen Ebenen zustande gekommen sind. Orientiert an den soeben genannten Kulturtransfers macht sich die hier vorliegende Seminararbeit zum Ziel, Aufschluss über die reziproken Dynamiken innerhalb transkultureller Phasen zu geben, indem der Roman "El reino de este mundo" von Alejo Carpentier herangezogen wird. Wie wird jene Transkulturation fiktional beschrieben? Vor allem die Annahme einer reziproken Dynamik soll kritisch durchleuchtet werden, da sich das vom kubanischen Anthropologen Fernando Ortiz geprägte Theoriegebäude der Transkulturation nicht auf alle Gesellschaften – wenn nicht sogar auf keine – übertragen lässt. Somit bildet folgende These die Quintessenz dieser Arbeit: Kolonialismus und Imperialismus stehen nicht für einen reziproken Kulturaustausch.
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