
Max Aub und das republikanische Exil. Eine Analyse der Kurzgeschichte "El Remate"
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Max Aub und das republikanische Exil. Eine Analyse der Kurzgeschichte "El Remate"
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1, 3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literatura del exilio republicano español de 1939: Max Auben diálogo con Georg Simmel y María Zambrano, Sprache: Deutsch, Abstract: Max Aub, ein "exponente y testimonio notable" aus den Reihen der im Exil lebenden spanischen Republikaner, ist wegen seiner außergewöhnlichen Lebensgeschichte, der Vielzahl seiner kulturellen Tätigkeitsfelder sowie seiner zahlreichen Publikationen gut für die Analyse der Exildarstellung geeignet. In dieser Hausarbeit soll das republikanische Exil von 1939 in Aubs Kurzgeschichte "El Remate" analysiert werden; dazu werden im anschließenden Kapitel zuerst allgemeine Informationen behandelt werden, die der Orientierung in diesem Themengebiet dienen sollen. Danach folgt ein Überblick über das Leben und das Exil des Autors, bevor die Analyse der genannten Kurzgeschichte im Fokus steht. Im Fazit werden die Ergebnisse resümiert und ein kleiner Ausblick gegeben.Um nach dem Ende der Reconquista die kastilisch - aragonesische Vorherrschaft auf der Iberischen Halbinsel zu festigen, wurden die jüdischen und muslimischen Ethnien auf Grund ihres "unreinen nichtchristlichen Blutes" vertrieben – obwohl Christen, Juden und Muslime trotz ihrer religiösen und kulturellen Differenzen einige Jahrhunderte zusammengelebt hatten. Dieses Beispiel zeigt, wie weit die Geschichte des spanischen Exils zurückgeht – das republikanische Exil von 1939, das in dieser Hausarbeit behandelt werden soll, stellt bisher das letzte dar. Wie die meisten historischen Ereignisse führte auch dieses zu einer vermehrten Produktion künstlerischer Werke, allerdings wurde ein Großteil davon während der Diktatur Francos zensiert und auch nach dessen Tod lange Zeit verleugnet – teilweise bis heute. Unter Exil versteht man die erzwungene Exklusion aus einer sozialen Gemeinschaft, deren Motive politischer, religiöser oder rassischer Natur sein können. Vertreibungen, die häufig als eine Vorstufe des Exils gesehen werden, stellen mit diesem zusammen Phänomene dar, die vor allem das letzte Jahrhundert weltweit beeinflusst haben. Aus diesem Grund scheint es kaum verwunderlich, dass das Exil und die damit verbundenen Erlebnisse von vielen Betroffenen auf unterschiedlichste Weise verarbeitet worden sind, so zum Beispiel in Film und Theater aber vor allem in literarischer Form. Der Terminus "Exilliteratur" beschreibt eben die Werke, die von ausgeschlossenen Schriftstellern während ihres Exils verfasst worden sind. Ein bekannter Vertreter dieser Literaturform ist Max Aub, dessen Darstellung des Exils im Fokus dieser Hausarbeit steht.
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