
Spanische Wahlplakate zwischen konzeptioneller Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Wie gelingt es den Parteien, Distanz zu überbrücken?
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Spanische Wahlplakate zwischen konzeptioneller Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Wie gelingt es den Parteien, Distanz zu überbrücken?
Über dieses Buch
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Romanistik - Hispanistik, Note: 1, 7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Gesprochene und geschriebene Sprache in der Romania: Theoretische Grundlagen und Methoden der Textanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Wahlplakat richtet sich an die breite Öffentlichkeit und ist für jedermann zugänglich. Untersucht man das Wahlplakat genauer, stellt sich die Frage, wie es die Parteien schaffen, die Wählerschaft mit Hilfe eines Plakates zu überzeugen. Wie schaffen sie es, Emotionen auszulösen und Werte wie Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit zu erwecken? Die These dieser Arbeit ist, dass die Parteien versuchen, die eigentliche Fremdheit und Distanz beider Kommunikationspartner zu überbrücken und im Gegenzug Vertrauen und Nähe zu ihrer Wählerschaft zu konstruieren. Diese Vermutung wird überprüft und untersucht, welcher sprachlichen und nichtsprachlichen Mittel sich die Produzenten der Wahlplakate bedienen, um ihre Ziele zu erreichen.Um diese Fragen zu beantworten, widmet sich die Arbeit dem Thema der konzeptionellen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, welches sich mit Nähe und Distanz in sprachlichen Äußerungen befasst. Der schematischen Analyse von Koch und Oesterreicher entsprechend, werden die Wahlplakate der Reihe nach auf die Kommunikationsbedingungen, die Versprachlichungsstrategien und zuletzt auf die universalen nähesprachlichen Merkmale des Spanischen untersucht. Der Korpus setzt sich aus Wahlplakaten der Parlamentswahlen Spaniens aus den Jahren 1977 bis 2019 zusammen. Für eine linguistische Textanalyse wird zunächst kurz erörtert, was ein Wahlplakat überhaupt zu einem Text macht: Ein Text ist eine sprachliche Äußerung innerhalb eines Kommunikationsaktes, die einen bestimmten Zweck verfolgt. Unter einer kommunikativen Funktion, oder kurz Textfunktion, versteht man die bezweckte Wirkung eines Textes in einer Kommunikationssituation. Ein Text kann zum Beispiel eine informative, unterhaltende oder appellative Funktion haben. Demnach ist es das Ziel des Produzenten, den Rezipienten zu informieren, zu unterhalten oder anzuweisen. Es können auch mehrere Funktionen parallel vertreten sein; in dem Fall bestimmt die dominierende Kommunikationsfunktion die Textfunktion. Ein Text muss nicht rein sprachlicher Natur sein; durch die Kombination aus sprachlicher und bildlicher Komponente stellt das Wahlplakat einen "gemischten Text" dar. Es dominieren sowohl linguale als auch außerlinguale Elemente.
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