Sprachliche Muster
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Sprachliche Muster

Eine induktive korpuslinguistische Analyse wissenschaftlicher Texte

  1. 439 Seiten
  2. German
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Sprachliche Muster

Eine induktive korpuslinguistische Analyse wissenschaftlicher Texte

Über dieses Buch

This series takes account of the fact that empirical approaches based on qualitative or quantitative methods of corpus linguistics have become a central paradigm within linguistics. Usage-based approaches can be found on all linguistic levels, ranging from phonological and prosodic studies to those in the fields of morphology, syntax, semantics and pragmatics (the latter is especially prolific with, for example, discourse analysis, text linguistics or conversation analysis) as well as sociolinguistics and the analysis of media and computer-mediated communication. The series intends to offer a thematically open platform for different approaches within synchronous linguistics as well as for interdisciplinary works with a linguistic focus which devise new ways of working empirically and which intend to develop new data-based methods and theoretical models for empirical linguistic analyses.Both monographs and edited volumes with a synchronous empirical approach are published. The publication language is either German or English. All submissions are peer-reviewed.

External Reviewers:
Magnus P. Ängsal (Göteborg, Sweden),
Michael Beißwenger (Duisburg-Essen, Germany),
Pia Bergmann (Jena, Germany),
Noah Bubenhofer (Dresden, Germany),
Helen Christen (Fribourg, Switzerland),
Waldemar Czachur (Warsaw, Poland),
Ulla Fix (Leipzig, Germany),
Karina Frick (Zurich, Switzerland),
Stephan Habscheid (Siegen, Germany),
Jörg Hagemann (Freiburg, Germany),
Mathilde Hennig (Gießen, Germany),
Katharina König (Münster, Germany),
Alfred Lameli (Marburg, Germany),
Jens Lanwer (Münster, Germany),
Konstanze Marx (Mannheim, Germany),
Marcus Müller (Darmstadt, Germany),
Thomas Niehr (Aachen, Germany),
Martin Pfeiffer (Freiburg, Germany),
Hannes Scheutz (Innsbruck, Austria)
Anja Stukenbrock (Lausanne, Switzerland),
Georg Weidacher (Graz, Austria),
Evelyn Ziegler (Duisburg-Essen, Germany),
Alexander Ziem (Düsseldorf, Germany).

Open Access:
Thanks to a pilot project with the FID Linguistik, six upcoming volumes will be published in gold open acceess between 2019 and 2021. All volumes already published have been tranformed to open access publications.
https://www.linguistik.de/

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Information

Jahr
2018
ISBN drucken
9783110573657
eBook-ISBN:
9783110573749

1Einleitung

1.1Muster in wissenschaftlichen Texten – ein neuer Blick auf einen vermeintlich bekannten Gegenstand

Liebe Leserin, lieber Leser,
wissenschaftliche Texte sind voll von Mustern. So wie dieser Text beginnen sie normalerweise nicht. Doch vor einer Annäherung an das Musterhafte soll dieser Musterbruch dazu dienen, über Muster in wissenschaftlichen Texten zu reflektieren. Hierfür möchte ich Sie bitten, die Lektüre dieses Textes zunächst zu unterbrechen und einen anderen wissenschaftlichen Text zur Hand zu nehmen, die erste Seite zu lesen und zu überlegen, wo Sie Musterhaftes in dem Text finden.
Sicherlich wurden Sie fündig. Wie viele Muster haben Sie entdeckt? – Vermutlich wird Ihnen, wenn Sie die Seite des Textes nach der Lektüre der vorliegenden Arbeit ein weiteres Mal durchsehen, doppelt so viel Musterhaftes auffallen. Weil Sie den vermeintlich bekannten Gegenstand ‚wissenschaftlicher Text‘ mit einem neuen Blick wahrnehmen.
Wie ergiebig es sein kann, einen neuen Blick auf den Gegenstand ‚wissenschaftlicher Text‘ zu richten, wird im Laufe der hier vorgelegten Arbeit deutlich werden und an späterer Stelle (s. Kap. 4.1 u. 8.2) anhand eines Textauszugs noch illustriert – zunächst möchte ich erläutern, warum dieser neue Blick so ergiebig ist: Analysieren wir einen Text bezüglich seiner Musterhaftigkeit, so tun wir dies immer (teilweise bewusst, teilweise unbewusst) auf Basis unserer Lektüreerfahrung. Wir alle werden einen wissenschaftlichen Text als einen solchen identifizieren können. Und wir alle können intuitiv aufgrund unserer Lektüreerfahrung und aufgrund der Textmuster, die in unserem Kopf mental gespeichert sind, sagen, wo wir in diesem Text Musterhaftes vorliegen haben. Doch dabei fallen vor allem diejenigen Muster ins Auge, die sich funktional erklären lassen oder die aufgrund ihrer Themenspezifik offensichtlich wissenschaftssprachlich sind. Der Blick auf Muster ist geleitet von der Vorstellung, wie ein wissenschaftlicher Text typischerweise beschaffen ist. Dieser Blick entspricht einer hypothesengeleiteten und verifikationsorientierten Analyse, wie sie bisher in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit wissenschaftlichen Texten im Zentrum stand. Sowohl die traditionelle wie auch die jüngere Fachsprachenforschung und ebenso die inzwischen etablierte Wissenschaftslinguistik haben sich mit dem typisch Wissenschaftssprachlichen befasst – ausgehend von der Überlegung, welche funktionalen und auch inhaltlichen Anforderungen an wissenschaftliche Texte gestellt werden. Auch die vorliegende Arbeit nimmt die Musterhaftigkeit wissenschaftlicher Texte in den Blick; die bekannte Frage nach der Musterhaftigkeit wird jedoch neu formuliert, um auf diese Weise zu neuen Erkenntnissen zu gelangen (vgl. Perkuhn/ Keibel/Kupietz 2012: 9): Den Kern der Arbeit bildet eine induktive, konsequent datengeleitete korpuslinguistische Analyse. Ziel einer solchen Sprachbeschreibung ist „die linguistische Beschreibung [des] sprachlichen Usus auf der Basis mathematisch-statistischer Clusteringverfahren“ (Steyer/Lauer 2007: 493). Der Erkenntniswert dieser Verfahren ist inzwischen unbestritten, und dass diese Vorgehensweise zunehmend Einfluss gewinnt, zeigt sich beispielsweise an der korpuslinguistischen Grammatikschreibung, wie sie in mehreren am Institut für deutsche Sprache beheimateten Projekten verfolgt wird.1 Die vorliegende Arbeit folgt dieser Entwicklung und weitet sie auf Textlinguistik und Stilistik aus.

1.2Gegenstandsbereich und Zielsetzung

Gegenstand dieser Arbeit ist die induktive korpuslinguistische Analyse wissenschaftlicher Texte hinsichtlich ihrer sprachlichen Musterhaftigkeit, verbunden mit der theoretischen Einbettung des Untersuchungsgegenstandes, des methodischen Vorgehens sowie nicht zuletzt der Analyseergebnisse. Der Arbeit liegt die Annahme zugrunde, dass das Potential korpuslinguistischen Arbeitens erstens nur mit einem induktiven Vorgehen ausgeschöpft wird und dass es sich zweitens nicht mit quantitativen Analysen allein erschließen lässt. Auf beide Aspekte sowie auf die Datengrundlage der Analyse soll im Folgenden kurz eingegangen werden, um den Gegenstandsbereich und die Zielsetzung der Arbeit zu konkretisieren.
Trotz des wachsenden Interesses an korpuslinguistischen Zugängen und einer stetigen Zunahme korpuslinguistischer Untersuchungen ist festzuhalten, dass nach wie vor viele Arbeiten – trotz quantitativer Analysen – deduktiv vorgehen, im Sinne einer verifikationsorientierten Korpusforschung, bei der für im Vorfeld formulierte Hypothesen passende Belege gesucht werden (vgl. den Forschungsüberblick in Kap. 2.4). Korpusdaten stellen dann in erster Linie das „empirische Gewissen oder auch Ruhekissen“ (Steyer 2013: 14) dar. Der Blick auf das Musterhafte ist bei diesem Vorgehen zwangsläufig eingeschränkt auf den offensichtlichen Teil des Musterhaften. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Texte darüber hinaus weit mehr Musterhaftes enthalten. Denn „Musterhaftigkeiten springen nicht immer ins Auge. Oft führt gerade die Tatsache, dass wir immer ein bestimmtes Muster wählen, dazu, dass wir es nicht (mehr) als Muster erkennen – es ist sozusagen einfach die ‚Normalität‘“ (Linke 2011: 39; ähnlich Sinclair 1991: 4; Steyer 2013: 13). Diesem Umstand kann nur eine induktive Herangehensweise gerecht werden, mittels derer sich der Sprachgebrauch maximal unvoreingenommen, d. h. konsequent datengeleitet analysieren lässt. Auf diese Weise lassen sich auch Muster offenlegen, die jenseits des Vermuteten liegen und bisher unentdeckt blieben. Die Arbeit folgt damit dem Anspruch, „dem Phänomen Sprache empirisch gerecht zu werden“ (Kupietz/Keibel 2009: 49, Kursiv. i. O.). Denn bei diesem Vorgehen spricht die Sprachoberfläche für sich: An ihr wird sichtbar (bzw. durch die Korpusanalyse sichtbar gemacht), welche Muster für den Sprachgebrauch eines bestimmten Sprachausschnitts typisch sind.
Die Überlegungen lassen sich abschließend zu folgender, der Arbeit zugrundeliegenden Hypothese zusammenfassen: Musterhaft in Texten ist mehr als das, was sich deduktiv erschließen lässt. Überprüft wird diese Hypothese mittels einer induktiven korpuslinguistischen Analyse am Beispiel wissenschaftlichen Sprachgebrauchs.
Als Datengrundlage für die Analyse dient ein Korpus mit wissenschaftlichen Texten, die einerseits sprachwissenschaftlichen, andererseits medizinischen Fachzeitschriften entnommen sind. Dieses wird vergleichend mit einem Referenzkorpus mit journalistischen Texten analysiert. Durch die Analyse werden Muster auf Wort- und syntagmatischer Ebene offengelegt, die als musterhaft für die Textsorte ‚wissenschaftlicher Aufsatz‘ gelten können und die darüber hinaus – aufgrund des Status des wissenschaftlichen Aufsatzes als Prototyp eines wissenschaftlichen Textes – als musterhaft für wissenschaftlichen Sprachgebrauch allgemein anzunehmen sind. Analysiert werden sowohl mehrgliedrige Muster (n-Gramme) als auch Muster, die nur aus einem Wort bestehen (Keywords). Des Weiteren deckt die Analyse musterhafte morphosyntaktische Strukturen auf, sog. morphosyntaktische Muster, die aus vordefinierten Leerstellen bestehen, die flexibel lexikalisch gefüllt werden können.
All diesen Mustern lässt sich ein textsortentypologisches und stilistisches Potential zuschreiben: Sie tragen zur Textsortenbeschreibung ‚wissenschaftlicher Aufsatz‘ sowie zur Bestimmung des Wissenschaftsstils bei. Hausendorf/Kesselheim liefern aus textlinguistischer Sicht ein Motiv für solch eine vergleichende induktive korpuslinguistische Analyse, wenn sie festhalten:
Hinweise auf Textsorten und die ihnen eigene Musterhaftigkeit zeigen sich am deutlichsten in der Zusammenschau einer korpuslinguistischen Untersuchung, in der man sich die Musterhaftigkeit relevanter Textualitätshinweise durch Wiederholung und Abweichung in anderen Exemplaren plausibel macht. (Hausendorf/Kesselheim 2008: 171)
Auch Fandrych/Thurmaier betonen die Bedeutung empirisch breit abgestützter Analysen besonders für die Textsortenbeschreibung auf sprachlicher Ebene (vgl. Fandrych/Thurmair 2011: 22). Im Rahmen der theoretischen Einbettung der Arbeit werde ich deshalb die textlinguistische Perspektive auf Musterhaftigkeit berücksichtigen – und ebenso die stilistische. Denn das Konzept der Musterhaftigkeit und die Verknüpfung von Musterhaftigkeit und Rekurrenz sind auch in der Stilistik etabliert, oft eng verbunden mit dem Textsortenbegriff. So verweisen W. Fleischer/Michel/Starke (1996: 35) auf „Textsortenstile im Sinne wiederkehrender (rekurrenter) Muster sprachlicher Verwendungsweisen“.2 Die vorliegende Arbeit folgt einem „neutralen Stilbegriff“ (Auer/Baßler 2007a: 9): ‚Stil‘ wird verstanden als die „Art und Weise, in der etwas gesagt wird“ (ebd.). Mit Bezug auf den Gegenstandsbereich der Untersuchung bezeichnet ‚Stil‘ die Schreibweise in der Textsorte ‚wissenschaftlicher (Zeitschriften-)Aufsatz‘. Dieser Textsortenstil „kann operationalisiert werden als rekurrentes Auftreten von textuellen Einheiten“ (Bubenhofer/Scharloth 2010: 90).
Mit der Anbindung der Arbeit an die Textlinguistik und Stilistik wird dem Vorwurf begegnet, dass sich korpuslinguistisches Arbeiten zu oft auf quantitatives Analysieren beschränkt und eine weiterführende qualitative Analyse sowie eine wissenschaftstheoretische Einbettung zu kurz kommen.3 Gerade in der Verbindung quantitativer und qualitativer Arbeitsschritte zeigt sich jedoch der Mehrwert eines induktiven korpuslinguistischen Vorgehens. Die mittels mathematisch-statistischer Verfahren offengelegten Muster sind empirisch breit abgestützt und bilden damit eine geeignete Grundlage für eine weitere qualitative Betrachtung. Die Arbeit beinhaltet daher eine formale und funktionale Beschreibung der Muster, immer vor dem Hintergrund ihres Verwendungskontextes und veranschaulicht an exemplarischen Korpusbelegen. Ergänzend zur Anbindung an die Textlinguistik und die Stilistik werden die Anknüpfungsmöglichkeiten für die Sprachnormenforschung und die Schreibforschung sowie für die Schreibdidaktik aufgezeigt. Dies ist relevant vor dem Hintergrund, dass die Hochschule neben der Schule ein Haupteinsatzbereich der Schreibdidaktik ist und empirisch fundierte Kenntnisse über den wissenschaftlichen Stil gerade auch für die Vermittlung wissenschaftlicher Schreibkompetenz notwendig sind. Vor diesem Hintergrund wird auch auf den Zusammenhang von Musterhaftigkeit und Angemessenheit eingegangen und – mit Bezug auf ein gebrauchsbasiertes Normenverständnis, wie es bspw. Kupietz/Keibel (2009) und Zifonun (2009) vertreten – auf mögliche, sich aus diesem Zusammenhang ergebende Implikationen für die Beurteilung der Textqualität.
Die Arbeit tangiert somit verschiedene Teilgebiete der Linguistik: Sie steht an der Schnittstelle von Textlinguistik, Stilistik sowie – methodisch – Korpuslinguistik und bietet Anknüpfungspunkte für die Sprachnormenforschung wie auch für die Schreibforschung und Schreibdidaktik.
Noch eine letzte Anmerkung zum Zielpublikum sei geäußert: Die Arbeit richtet sich dezidiert auch an diejenigen, die keine Kenntnisse im korpuslinguistischen Arbeiten mitbringen. Einige Ausführungen sind aus diesem Grund ausführlicher, als es vielleicht zu erwarten wäre (bspw. zum Korpusbegriff, Kap. 4.2.2). Ein wesentliches Anliegen besteht darin, Nutzen und Mehrwert einer induktiven korpuslinguistischen Herangehensweise aufzuzeigen. Wenn das methodische Vorgehen dem Leser darüber hinaus als Anregung zu eigener korpuslinguistischer Forschung dient, wäre ein weiteres Ziel der Arbeit erreicht.

1.3Aufbau der Arbeit

Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert: einen theoretischen Teil, der die wissenschaftstheoretischen Grundlagen behandelt, einen empirischen Teil, in dem die Methode erläutert und die Korpusanalyse sowie deren Ergebnisse beschrieben werden, und einen abschließenden dritten Teil, in dem die Analyseergebnisse aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und mögliche thematische und methodische Anknüpfungspunkte skizziert werden. Jedes Kapitel wird durch eine Zusammenfassung abgerundet.
Im Rahmen der theoretischen Grundlagen in Teil I wird einerseits der Untersuchungsgegenstand ‚Wissenschaftssprache‘ von verschiedenen Seiten beleuchtet (Kap. 2), andererseits auf die Aspekte ‚Muster‘ und ‚Musterhaftigkeit‘ eingegangen (Kap. 3). Zunächst werden die Rahmenbedingungen wissenschaftlichen Sprachgebrauchs skizziert: wer an der Kommunikation teilnimmt, welche Kommunikationsanlässe bestehen, welche kommunikative Funktion die wissenschaftliche Kommunikation erfüllt und in welchen Realisierungsformen sie vorliegt (Kap. 2.1). Darauf aufbauend gehe ich der Frage nach, inwiefern von einer Wissenschaftssprache oder verschiedenen Wissenschaftssprachen auszugehen ist (Kap. 2.2). Dabei werden die kommunikative Funktion, die Kommunikationssituation, Disziplin und Kultur als mögliche Einflussfaktoren für und wider Varianz in der Wissenschaftssprache diskutiert. Im Anschluss daran wird Wissenschaft als Diskurs und soziales System beschrieben (Kap. 2.3), was sich wiederum in der wissenschaftlichen Kommunikation niederschlägt, bspw. in der notwendigen diskursiven Einbettung wissenschaftlicher Texte und in der sozialen Verbindlichkeit des musterhaften Sprachgebrauchs. In diesem Zusammenhang wird auch dargelegt, welcher Stellenwert dem wissenschaftlichen Aufsatz im wissenschaftlichen Diskurs zukommt, um deutlich zu machen, dass sich die Aussagekraft der Korpusanalyse nicht auf den Sprachgebrauch in wissenschaftlichen Aufsätzen beschränkt, sondern darüber hinausreicht. Das Kapitel zum Untersuchungsgegenstand ‚Wissenschaftssprache‘ wird durch einen Überblick über wissenschaftliche Untersuchungen zur Wissenschaftssprache abgerundet (Kap. 2.4). Hierbei werden ausgewählte, für die vorliegende Arbeit aufschlussreiche Untersuchungen genauer betrachtet.
Das folgende Kapitel behandelt die Aspekte ‚Muster‘ und ‚Musterhaftigkeit‘. Unter Rückbezug auf bestehende Verwendungsweisen von ‚Muster‘ und in Abgrenzung zu ähnlichen Analysekonzepten wird der dieser Arbeit zugrundeliegende Musterbegriff definiert (Kap. 3.1). Sodann werden Muster aus kognitivistischer Sicht als Teil des Sprachbewusstseins und aus pragmatischer und korpuslinguistischer Sicht als Teil des Sprachgebrauchs beschrieben (Kap. 3.2). Dabei wird darauf hingewiesen, dass eine ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. 1 Einleitung
  6. I Theoretischer Teil: Wissenschaftssprache und Musterhaftigkeit
  7. 2 Untersuchungsgegenstand ‚Wissenschaftssprache‘
  8. 3 Muster und Musterhaftigkeit
  9. II Empirischer Teil: Methode, Korpus, Datenauswertung
  10. 4 Korpuslinguistische Methodologie und Mustererkennung aus statistischer Sicht
  11. 5 Korpus und methodisches Vorgehen
  12. 6 Auswertung – das Typikprofil ‚wissenschaftlicher Aufsatz‘
  13. III Theoretische Verortung der Ergebnisse und Fazit
  14. 7 Theoretische Verortung der Ergebnisse
  15. 8 Fazit
  16. Literaturverzeichnis
  17. Anhang
  18. Register

Häufig gestellte Fragen

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