Das erste Semester in den Geisteswissenschaften
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Das erste Semester in den Geisteswissenschaften

... und Tipps fĂŒr spĂ€tere Probleme

Ulrike Sals

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  1. 128 pages
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Das erste Semester in den Geisteswissenschaften

... und Tipps fĂŒr spĂ€tere Probleme

Ulrike Sals

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Dieses Buch soll Leitfaden fĂŒr die Grundlagen des Studiums sein. Ganz allgemeine Fragen kommen zur Sprache: Worauf kommt es eigentlich an? Wie bekommt man alle Anforderungen des Studiums und des Lebens unter den Hut? Darf ich Party? Aber wann lerne ich? Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es? Welche SchlĂŒsselqualifikationen braucht es? Die wichtigsten konkreten Fragen werden beantwortet: Wie kann man einen Artikel lesen, dass man ihn auch versteht und behĂ€lt? Und wie ein Buch? Und einen Lexikonartikel? Wie archiviert man Literatur? Wie lernt man? Und wie paukt man? Wie schreibt und wie hĂ€lt man Referate? Wie ĂŒberlebt man Klausuren und mĂŒndliche PrĂŒfungen? Wie kann man den eigenen Sprachstil verbessern? Portfolio, Essays, Hausarbeiten, Recherchieren, Zitieren, Schreiben... FĂŒr alles das bekommen sie einen guten Überblick, Rezepte und Tipps, kurz und kurzweilig. Sie werden da abgeholt, wo Sie stehen. Egal wie weit hinten.

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Informations

Éditeur
Books on Demand
Année
2018
ISBN
9783748161295
Édition
1
Sujet
Law

1. Die UniversitÀt

1.1 Vor der ersten Veranstaltungswoche

Insbesondere das erste Semester besteht aus einer großen ReizĂŒberflutung. Der eigene Status ist neu, der Lebenstakt, gleichermaßen ein GefĂŒhl von Freiheit und Korsett. Sie mĂŒssen sich womöglich mit einer neuen Stadt, einer neuen Wohnsituation und in jedem Fall mit dem neuen UngetĂŒm „UniversitĂ€t“ auseinandersetzen. Nun sind inzwischen die O-Phasen recht professionalisiert, aber dennoch stĂŒrzt alles gleichzeitig auf Sie ein.
Hier ist es eine gute Idee, sich bereits portionsweise mit dem Gedanken des Studiums vertraut zu machen.
  • Besorgen Sie sich ein Vorlesungsverzeichnis und ein Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis. Ein Papierausdruck oder eine bearbeitbare digitale Version ist gerade zum ersten Semester sinnvoll, damit Sie darin anstreichen und es anderweitig durcharbeiten und es immer wieder anschauen können. Lesen Sie darin.
  • Surfen Sie durch alle homepages und anderes Internetige, was Ihre Uni so hat.
  • Ziehen Sie bitte mindestens zehn Tage vor Beginn der Vorlesungszeit um.
  • Betreten Sie vor der ersten Semesterwoche schon einmal die Uni: Wo ist Bibliothek, Institut, Cafete, Klo?
  • Setzen Sie sich irgendwohin und atmen Sie die AtmosphĂ€re.
  • Beschaffen Sie sich bereits einen Bibliotheksausweis, eine Bezahlkarte und was es sonst noch an Zugangserlaubnissen braucht. In der ersten Vorlesungswoche sind die Warteschlangen sehr sehr lang.
  • Schauen Sie sich auf den Fluren Ihres kĂŒnftigen Instituts um (ohne die Arbeit der anderen zu stören).
  • Eine inhaltliche Vorbereitung auf das Studium schadet nicht: Lesen Sie Literatur, die zur Vorbereitung im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis angegeben ist. Streifen Sie durch die Bibliothek und lesen, was Sie möchten. Verabschieden Sie sich zugleich von der Illusion, sĂ€mtliche Literatur lesen zu können.
Insbesondere in Deutschland wechseln sehr viele Studierende direkt aus der Schule an die UniversitĂ€t. Auch wenn der Eindruck entstehen sollte, die Uni sei wie Schule, nur cooler, ist das falsch: GrundsĂ€tzlich ist UniversitĂ€t eine Einrichtung der Bildung (und zunehmend Ausbildung) erwachsener Menschen. Ob Sie lernen oder nicht, anwesend sind oder nicht und schon gar die GrĂŒnde hierfĂŒr, interessieren Ihre Dozierenden per-sönlich nicht. Wer gewisse Leistungen (und sei es nur die Anwesenheit) nicht liefert, fliegt. Das heißt auch: Wenn Sie sich nicht vorbereiten, sind Sie selbst die einzige Person, der Sie schaden. Der/die Dozierende weiß schon, was er/sie unterrichtet. Sie aber nicht.

1.2 UniversitÀre Veranstaltungsformen

Bei allem, was Sie in den nĂ€chsten Jahren lernen, bewegen Sie sich kognitiv in einer Hin- und Herbewegung. Was Sie mĂŒndlich, schriftlich oder mit anderen Sinnen wahrnehmen, filtern und reduzieren Sie. Wissen, das Ihnen aus eigenen oder fremdbestimmten GrĂŒnden wichtig ist, erweitern Sie (auf denselben Wegen). Ordnen Sie klugerweise nicht zu schnell Wissensfelder als unwichtig und Dozierende/Veranstaltungen als langweilig ein. Zwar haben Sie keine Zeit fĂŒr Experimente, aber Sie können Geduld haben. So manche Inhalte stellen sich deutlich spĂ€ter doch als sinnvoll heraus, so mancher Dozent wird erst mit der Zeit ein interessanter Lehrer.
Das erste Semester dient (neben den vielen Klausuren etc) vor allem der Orientierung, der OberflĂ€chen-Rezeption ingesamt und ersten Überblicken. Motivationen sind hauptsĂ€chlich extrinsisch, d.h. von außen an Sie herangetragen. Erst im Laufe der Zeit haben Sie ĂŒberhaupt so wenige ZwĂ€nge, dass Sie die Möglichkeit haben, Ihre intrinsische Motivation wieder zu entdecken und auszubilden.
Auch wenn wegen eines schlechten PersonalschlĂŒssels und manchmal wegen der schlechten didaktischen Vorbereitung einiger Dozierender Veranstaltungsformen ununterscheidbar werden, hat die Klassifikation der Veranstaltungen Sinn:
Vorlesung
Sie wird in der Regel von ProfessorInnen und Privatdozierenden gegeben. Es handelt sich um VortrĂ€ge zum Titel der Veranstaltung. Die Kommunikation geht also von der vortragenden Person zu den ZuhörerInnen. Ihre Aufgabe ist es, das Gehörte klug mitzuschreiben, zu verstehen, zu behalten. Auch behandelte Literatur zu lesen und die Mitschriften nachzubereiten, empfiehlt sich sehr, fĂ€llt aber viel zu oft hinter die anderen Verpflichtungen zurĂŒck. Dabei ist eine Vorlesung etwas anderes als analoges Fernsehen: konkrete Fragen und Mitdenken erleichtern das Verstehen, weil sich damit der Stoff fĂŒr Sie ordnet. Im BA/MA-System wird auch das erworbene Wissen aus der Vorlesung geprĂŒft.
Seminar
Seminare sind unterschieden in Proseminare (in der BA-Phase), Seminare (oft in beiden Phasen möglich) und Hauptseminare (in der MA-Phase). Gegenstand ist, gemeinsam als Plenum der Studierenden unter Anleitung durch die dozierende Person ein Thema zu bearbeiten. Es ist also ein dialogisches Erarbeiten und Lernen. Hier werden zumeist Referate gehalten.
Übung
Übungen sind als besonders inhaltsorientiert gedacht. Der Stoff steht im Vordergrund, die klassischen Referate und Klausuren finden sich hier selten. Trotzdem (böse Zungen widersprechen hier „deswegen“) wird oft sehr intensiv gearbeitet und gelernt. Es gibt zumeist wenige Teilnehmende. Die Veranstaltungszeit liegt oft an den RĂ€ndern der Woche und des Tages.
Kolloquium
Colloquium ist lateinisch und heißt „GesprĂ€ch“. Zumeist ist ein Kolloquium an eine Vorlesung gekoppelt. Sie dient dazu, ein Thema untereinander zu diskutieren. Tiefe Einblicke und intensive Diskussionen werden möglich.
Tutorium
Tutorien werden zumeist von erfahrenen Studierenden oder gerade Examinierten gegeben. Sie sind eingerichtet, um eine Vorlesung oder eine EinfĂŒhrungsveranstaltung zu unterstĂŒtzen und in kleineren Gruppen das prĂ€sentierte Wissen oder die gelehrten Fertigkeiten zu rekapitulieren und einzuĂŒben.
Modul
Der Begriff stellt ein Lehnwort aus dem Englischen dar und bedeutet „Baustein“. Ein Modul ist eine Gruppe von zwei und mehr Veranstaltungen. Manche mĂŒssen in einem Semester abgeleistet werden. Andere bauen zwingend aufeinander auf. Sie gehören zu demselben Themenbereich und sind deshalb inhaltlich aufeinander bezogen. Oft werden sie zusammen abgeprĂŒft. Sie merken: NĂ€heres regelt das Kleingedruckte Ihrer PrĂŒfungsordnung.
Pflicht, Wahlpflicht und Wahl
Seminare und Module sind eingeordnet in Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlveranstaltungen: Pflichtveranstaltungen mĂŒssen Sie besuchen. Sie können sich bestenfalls aussuchen, in welchem Semester. Aber ein frĂŒhestmöglicher Zeitpunkt ist ratsam, damit Sie diese Veranstaltung dann auch sicher absolviert haben. Wahlveranstaltungen können Sie frei nach Interesse wĂ€hlen. Aus den verschiedenen Wahlpflichtveranstaltungen mĂŒssen Sie eine oder mehrere aussuchen.
s.t. und c.t.
Das sind die AbkĂŒrzungen fĂŒr „sine tempore“ und „cum tempore“, d.h. „ohne Zeit“ und „mit Zeit“. „Zeit“ ist hier die sogenannte akademische Viertelstunde, die eine Lehrveranstaltung spĂ€ter anfĂ€ngt. „10-12“ als Veranstaltungszeit heißt also, dass die Veranstaltung tatsĂ€chlich 10.15 Uhr anfĂ€ngt. Wenn ein „s.t.“ dahinter steht, beginnt die Veranstaltung pĂŒnktlich um zehn. Jede Veranstaltung hört eine Viertelstunde vor der angegebenen Zeit auf.
Jenseits von Lehrveranstaltungen
UniversitÀten haben eine sehr lebendige kulturelle Infrastruktur, die Sie nutzen sollten, weil Sie so ein Angebot wohl nie wieder so leicht erreichen können: Hochschulorchester, Sport, Theater, Kino, VortrÀge, Partys, politische Gruppen und vieles andere können Sie konsumieren und sich daran beteiligen.

1.3 Das UniversitÀtspersonal

An der UniversitÀt arbeiten Lehrpersonen mit verschiedenen Befugnissen, Verantwortungen und GehÀltern.
  • ProfessorInnen. Sie sind die Verantwortlichen eines Instituts. Sie sind am höchsten qualifiziert und nehmen auch die Examina ab. Sie geben vor allem (Haupt-)Seminare und Vorlesungen.
  • Akademische RĂ€te und Assistierende. WĂ€hrend die ersten normalerweise festangestellt sind und oft etwas Ă€lter, sind Assistierende zumeist einem Professor zugeordnet und hĂ€ufig AnfĂ€nger in der akademischen Lehre. Das muss nicht von Nachteil sein, weil sie deshalb hochmotiviert sind. Sie geben insbesondere Proseminare und Veranstaltungen der Studieneingangsphase.
  • Lehrbeauftragte. Lehrbeauftragte sind keine Angestellten der UniversitĂ€t, sondern haben nur ein stundenweises Honorar fĂŒr die eine Lehrveranstaltung. Sie prĂŒfen zumeist auch nicht. Trotzdem oder gerade deswegen können Ihre Lehrveranstaltungen sehr interessant sein, bewegen sich aber auch selten im Pflichtbereich.
  • Privatdozierende. Sie haben durch Doktortitel und Habilitation alle Qualifikationen zur Bekleidung einer Professur, nur die Professur nicht. Sie bewerben sich zumeist gerade auf ausgeschriebene Stellen. Wenn sie nicht zeitgleich eine andere Stelle an der UniversitĂ€t haben, geben sie die Lehrveranstaltung gratis.
  • Sodann gibt es eine ganze Reihe anderer Funktionen wie das Rektorat, die ImmatrikulationsbĂŒros und die PrĂŒfungssekretariate. Sie werden Ihnen nicht als Lehrpersonal entgegentreten, haben aber eine wichtige Rolle (fĂŒr Sie direkt in Gestalt des ImmatrikulationsbĂŒros, indirekt in Gestalt des Rektorats und spĂ€ter in Gestalt der PrĂŒfungssekretariate).
  • Sehr hilfreich können der AStA (= Allgemeiner Studierenden-Ausschuss) und die Fachschaft fĂŒr Sie sein. Das sind Studierendenvertretungen der gesamten UniversitĂ€t (AStA) oder des Instituts (Fachschaft). Dazu gehören je nach UniversitĂ€t FrauenrĂ€ume, Diskussionsgruppen und verschiedene Beratungs-stellen. Sich selbst zu engagieren, gehört zu den sinnvollsten TĂ€tigkeiten neben allen offiziellen Uni-Angelegenheiten.
  • Hilfreiche Einrichtungen sind die Sozialberatung, das BAföG-Amt, psychotherapeutische Ambulanzen.
  • Wohl die unterschĂ€tzteste Gruppe sind die SekretĂ€rinnen. Begegnen Sie Ihnen gut.

1.4 Sich zurechtfinden

Sie mĂŒssen, um irgendetwas aufzuschnappen, (re)agieren wie ein Raubfisch auf die Schwarmintelligenz von Millionen Kleinfischen: Auf eine Sache konzentrieren und sich nicht durch vermeintlich leichtere Alternativen verlocken lassen – und dann gar nichts haben. Dieser Satz ist deshalb so allgemein formuliert, weil er auf vieles passt – von einer Warteschlange ĂŒber die - Erledigung von Aufgaben bis zu Lebensfragen.
Massen
Die prĂ€gendste und frustrierendste Erfahrung des ersten Semesters wird bei Ihnen womöglich das GefĂŒhl sein, zu einer Masse zu gehören. Dazu gehört die anfĂ€ngliche Aufregung, sich mit vielen anderen in einen Seminarraum zu quetschen – um dann die dozierende Person stöhnen zu hören, dass Sie alle ja so viele sind. Da fĂŒhlt man sich doch wirklich als eigene Person wahrgenommen und als ehrgeiziger Studi geschĂ€tzt!
Hier hilft es am besten, sich mit mehreren zusammen zu tun, die sich z.B. in der Zeit zwischen den Veranstaltungen treffen. Das gibt Orientierung und damit einen Halt. Im selben Boot kann man sich gut austauschen. Und man muss nicht befĂŒrchten, ĂŒber lĂ€ngere Zeit allein dumm herum zu stehen.
Selbstreflexion
Wie geht es Ihnen in welcher Situation wie? Wann fĂŒhlen Sie sich in der Masse am wohlsten? Wann in einer kleinen Gruppe? Was können Sie Ă€ndern? Ändern Sie es!
Uhrzeiten
Die meisten Studierenden sind aus verschiedenen GrĂŒnden Dimido-Studis = sie besuchen Lehrveranstaltungen an Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, und zwar von 10-16 Uhr. Das heißt im Umkehrschluss, dass Lehrveranstaltungen außerhalb dieser Zeiten deutlich weniger besucht sind (es sei denn, es handelt sich um Pflichtveranstaltungen).
Daran können Sie sich ausrichten, allerdings wohl erst in den Folgesemestern, wenn sie etwas mehr Erfahrung und Einblick in den Uni-Betrieb und Ihre eigenen Interessen haben: Wenn Sie sich in der Masse verstecken wollen, ist eine Lehrveranstaltung zu den ĂŒberlaufenen Zeiten geeignet. Und: Nach meiner Erfahrung war das Thema genauso gleichgĂŒltig wie die dozierende Person – in einer Veranstaltung von 5-10 Studis habe ich mit Abstand am meisten und am intensivsten gelernt. Sie fanden alle 18-20 Uhr statt. Sie sind mir in ihrer anregenden Stimmung und ihren Inhalten noch heute prĂ€sent. Stattdessen erinnere ich mich bei den Massenseminaren an gar nichts, nur daran, dass ich manchmal an unmöglichsten Stellen auf Treppen und dem blanken Boden gesessen und kaum etwas gesehen und gehört habe. Worum es ging, habe ich vergessen.
Selbstreflexion
Welche Möglichkeiten der zeitlichen Gestaltung von Lehrveranstaltungsbesuchen haben Sie? Was liegt Ihnen? Wo wollen Sie Schwerpunkte setzen?
Kommunikation mit der/dem Dozierenden
Mit dozierenden Personen jeder Gehaltsklassen kann man ganz normal kommunizieren, persönlich, telefonisch oder per email. Haben sie keine Scheu vor Titeln oder Status. Haben Sie aber Scheu vor BelÀstigungen: Mailen Sie den Doz nicht an mit der Frage, wann er/sie eigentlich Sprechstunde hat.
Immer wieder genieren sich Studierende, wenn sie außerhalb der UniversitĂ€t zufĂ€llig auf einen Dozenten/Dozentin t...

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